Der Impfplan der STIKO

Aktueller Impfkalender

 

Der Impfkalender der STIKO ergibt folgendes Bild:

 

Zunächst wird im Alter von 6 Wochen gegen den Rotavirus geimpft.

 

Es folgt im Alter von 2, 3 und 4 Monaten die Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hepatitis B, HiB und Pneumokokken (meist als 6-fach-Impfung und Pneumokokken). Zusätzlich wird die Rotavirus-Impfung in dieser Zeit 2 mal wiederholt.

 

Im Alter von 11-14 Monaten werden 6-fach- und Pneumokokken-Impfung nochmals wiederholt, gleichzeitig wird eine Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken empfohlen und die Impfung gegen Meningokokken.

 

Mit 15-23 Monaten wird die Masern-Mumps-Röteln-Windpocken-Impfung nochmals wiederholt.

 

Dann gibt es eine längere Pause, bis im Alter von 5-6 Jahren die Impfung gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten aufgefrischt wird und im Alter von 9-17 Jahren nochmals gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Kinderlähmung geimpft wird. Zusätzlich empfiehlt man hier die Impfung gegen HPV.


Wer auch als Erwachsener einen vollständigen Impfschutz möchte, sollte sich alle 10 Jahre nochmals gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis impfen lassen. Außerdem wird ab dem Alter von 60 Jahren die Impfung gegen Pneumokokken und die jährliche Grippeimpfung empfohlen.

 

Zählt man die Impfungen der ersten 2 Lebensjahre zusammen, so wird ein Säugling bzw. Kleinkind in dieser Zeit 18 Mal geimpft. Das ist fast eine Impfung monatlich, wobei die Impfungen teils mehrere (bis zu 6) Krankheiten abdecken.

 

Aufklärend ist an dieser Stelle zu sagen, dass in den ersten beiden Lebensjahren sowohl Immun- als auch Nervensystem ausgebildet werden. Dafür braucht der Körper seine ganze Kraft. Wenn in dieser Zeit Impfstoffe in den Körper gebracht werden, wird ein Teil der Kapazitäten dafür genutzt, mit diesem Fremdstoff umzugehen, Antikörper zu bilden und das, was nicht gebraucht wird, auszuscheiden (Anm.: Tinus Smits erklärt in seinem Buch "Das Impfschadenssyndrom" die häufigen Bronchitiden, Mittelohr- und Mandelentzündungen der Kinder damit, dass der Körper auf diesem Wege versucht, die Fremdstoffe loszuwerden). Durch diese "Ablenkung" hat der Säugling / das Kleinkind weniger Kapazitäten für andere Aufgaben, wie eben den Aufbau des Nerven- und Immunsystems.

 

 

 

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