Meningokokken und Pneumokokken

Dies sind zwei Erregertypen der bakteriellen Hirnhautentzündung. Ein dritter ist der HiB-Erreger.

Symptome der Hirnhautentzündung sind hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Nackensteife und Opisthotonus (Rückwärtsbeugung des Kopfes mit Überstreckung des Rumpfes und der Extremitäten) gelten als positive Meningismuszeichen und sichern - neben der Untersuchung des Liquors, der Rückenmarksflüssigkeit - die Diagnose.

Komplikationen können sein: Hirnödem, Hirnabszeß, Enzephalitis (Gehirnentzündung), Waterhouse-Friderichsen-Syndrom.

 

Impfung gegen Meningokokken:

Der Impfstoff beinhaltet den in den USA (hier wurde die Impfung entwickelt) häufigsten Serotypen C, der in Deutschland aber nur in 25% der Fälle für eine Hirnhautentzündung verantwortlich ist (3). Hier tritt mit 70 % der Serotyp B am häufigsten auf, gegen den nicht geimpft wird (3). Momentan kommt eine Impfung gegen den Serotyp B auf den Markt, diese ist aber noch nicht Bestandteil der Impfempfehlungen der STIKO.

 

Impfung gegen Pneumokokken:

Hier galt ursprünglich dasselbe wie für die Impfung gegen Meningokokken: dass nicht gegen die Serotypen geimpft wurde, die in Deutschland die häufigsten Krankheitsfälle verursachen. Dem wurde abgeholfen.

Allerdings wird dennoch beobachtet, dass die Erkrankungsfälle nicht zurückgehen, sondern teilweise ansteigen, hierfür sind die Serotypen verantwortlich, die nicht in der Impfung enthalten sind.

 

  • Argumente der Impfbefürworter:

    • Bei der Hirnhautentzündung handelt es sich um eine gefährliche Erkrankung, die Schäden im Nervensystem hinterlassen oder zum Tod führen kann.

  • Argumente der Impfkritiker:

    • Der Nutzen der Meningokokken-Impfung ist nicht gesichert, weil gegen den falschen Serotypen geimpft wird (3).

    • Die Pneumokokken-Impfung führt nicht zur Abnahme der Krankheitsfälle, sondern die Erkrankung wird durch Serotypen ausgelösst, gegen die nicht geimpft wird. (8)

    • Durch die Impfung gegen Pneumokokken verändert sich die Nasen-Rachen-Flora, so dass sich pathogenere Keime ansiedeln können, die schwieriger zu behandeln sind. (8)

 

 

 

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