Aus aktuellem Anlass

Als ich mit meiner Praxistätigkeit vor fast 10 Jahren begann, hatte ich die Vision von einem Miteinander von Schulmedizin und Naturheilkunde, von der Zusammenarbeit von Ärzten und Heilpraktikern zum Wohle der Patienten.

Ich habe mich damit abgefunden, dass das momentan nicht gewünscht bzw. der Ärzteschaft sogar verboten ist (§ 30 Abs. 2 MBO-Ä untersagt es Ärzten, zusammen mit Personen, die weder Ärztinnen oder Ärzte sind, zu untersuchen oder zu behandeln. Quelle: sasse-heilpraktikerrecht.de). Was nun passiert ist, geht aber eindeutig zu weit und wird einer demokratischen Gesellschaft in keinster Weise gerecht:

Verschiedene Fachleute aus Medizin und Wissenschaft haben sich zusammengetan und das sogenannte "Münsteraner Memorandum" verfasst, in dem es  um die Abschaffung des Heilpraktikerberufes geht.

Zunächst einmal ist es doch sehr vermessen, die Abschaffung einer kompletten Berufsgruppe zu fordern, ungeprüft, ohne Einbeziehung der Betroffenen und der Patienten (!).

Was mich aber wirklich erschüttert, ist, dass Menschen mit einer solchen Vehemenz anderen Gruppen gegenüber auftreten können - in unserer "zivilisierten", aufgeklärten, friedlichen und demokratischen Gesellschaft.

 

Wer mehr wissen möchte:

Kommentar Bund Deutscher Heilpraktiker

8 Antworten des Berufsverbands Freie Heilpraktiker

Stellung der Parteien zum Heilpraktikerberuf

https://www.aerzteblatt.de/down.asp?id=19264

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